Deutscher Gottesdienst in der Diaspora

Ha lustig, heute war ich das erste mal in einem „normalen“ Gottesdienst in der deutschen St. Finian’s Church hier (das letzte mal war ich an Weihnachten, das zählt ja nicht als „normaler“ Gottesdienst, das ist anders.).
Immer noch witzig plötzlich mal unter lauter Deutschen zu sein.

Sehr freundlicher Empfang am Eingang. Gottesdienst dann in gemischt Deutsch und Englisch. Predigt komplett Deutsch, Apostellesung in beiden Sprachen und bei der Doppeltaufe sogar manchmal von einem Satz auf den anderen in den Sprachen gewechselt. Witzig.
Das ist fast, wie wenn man sich hier mit einem Einheimischen unterhält der aber bissl Deutsch spricht. Man wechselt beliebig hin und her (und ich entscheide mich dann meist für mehr Englisch weil das meist die einfachere Sprache für beide ist :o)  .

Auf dem Heimweg von der Kirche bin ich noch an der Presbyterian Church vorbeigegangen weil die halt auf dem Weg und in der gleichen Straße liegt. Und von der Kirche hat mir Mike erzählt, dass er dort immer zur Kirche geht. Und siehe da, genau in dem Moment haben die auch ihre Kirche aus. Also kurz mal reingeschaut. Mike hat ziemlich verblüfft geguckt, als er mich da so absolut unerwartet gesehen hat :o)

Die servieren dort nach dem Gottesdienst standardmäßig Tee und Kaffee und Kekse. Coole Sitte. (Also in Zukunft immer deutschen Gottesdienst und dann mit Mike noch einen sonntagmorgendlichen Tee trinken und den Presbyterianern ihre Kekse wegfuttern *g*).

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