Stinkfrucht II
Es gibt Mitbewohner, die manchmal spät nachts heim kommen und noch sehr hungrig sind und irgendwas essen wollen.
Normalerweise hab ich auch nix dagegen, wenn sie was von mir essen.
Madl sollte trotzdem aufpassen, was er spätnachts aus dem Kühlschrank zieht.
Es gibt nämlich exakt eine Frucht auf der Welt, die ich ihm nicht empfehlen würde, solange er nicht weiß, wie man sie isst: Durian, oder auch Stinkfrucht!
Madl hat am nächsten Tag auch gemeint, dass die Frucht sehr gewöhnungsbedürftig war. *lol* Exakt deshalb heißt sie ja auch „Stinkfrucht“.
Er wusste natürlich nicht, dass man sich zweckmäßigerweise beim Essen die Nase zuhält *g*.
Vermutlich isst er so schnell keine unbekannten Früchte mehr, die bei uns im Kühlschrank herumstehen …
Diese Stinkfrucht ist widerlich! Recht herzlichen Dank für die Einführung in Nasenzuhalteesskultur am Sonntag, kann das Teil eigentlich irgendwas? So Krebs vorbeugen oder AIDS heilen oder so? Das wäre mal ne Daseinsberechtigung. Ansonsten ist es der Beweis, dass es a) Gott gibt (und er uns doch immer wieder prüft – siehe Hiob) und b) dass er Humor hat.
Obst übrigens ist tatsächlich verholzend, das ist aber nicht das Kriterium (siehe Bananenstaude). Es geht um die Mehrjährigkeit der Pflanze, Gemüse ist einjährig. Und Erdbeeren gehören zu den Sammelnüssen. Die Frucht ist eigentlich das kleine punktige Gelbe. Das Rote ist nur Kitt.
Schönes Nachlesen,
Christoph