Letzte Prüfung richtig weit vorbei

So, nachdem die letzte Prüfung also seit letzten Montag vorbei ist, hier nochmal ein Nachtrag.

Getriebetechnik bei Prof. Scheitenberger war angesagt.

Obwohl, wenn ich so recht überlege war dieses Fach wohl eher bei weniger Studenten angesagt.
Ich zum Beispiel mags nicht besonders, auch wenn man damit tolle Sachen machen könnte. Zum Beispiel die Kurven berechnen, die ein modernes Hardtop in der Luft vollführt, bevor es sich in grenzenloser Eleganz in das Fahrzeugheck verschachtelt. Irgendjemand muss so etwas ja auch berechnen.
Aber bitte nicht ich!

Wir hatten es zum Glück mit etwas leichteren Sachen zu tun in der Prüfung. Bereits bei der ersten Aufgabe war ich fast am Verzweifeln, weil ich unglaublich lang gebraucht hatte, die richtigen Pole zu finden bei einer Polkonfiguration. Die nächsten Aufgaben liefen dann aber umso besser (zum Beispiel wie sich Kräfte verteilen in einem Viergelenk, wie schnell es sich bewegt und wie groß die wirkenden Beschleunigungen sind – eigentlich alles Sachen, die mich hoffentlich in den nächsten 10 Jahren nicht mehr großartig berühren werden) und tatsächlich war ich dann so eine knappe Viertelstunde vor Abgabe fertig.

Kurze Überlegung: wenn ich das nochmal ernsthaft durchschaue und ich finde keinen Fehler, ists eh egal. Wenn ich einen Bock geschossen habe, hab ich 15 Minuten mit wahnsinnig gestresstem Ausbessern zu tun. Da hab ich keine Lust drauf. Also nochmal fix drüberschauen und dann 7 Minuten früher abgeben. Das gönn ich mir nochmal bei meiner letzten Prüfung :-)

Dann nix wie raus und zum Prof. Rabl und das Bier holen, dass ich dort gebunkert hatte. Mit dem Kasten mit den Spezialetiketten gleich vor den Prüfungsraum gestellt und dann mit meinen Kollegen gleich dort angefangen feiern (nachdem doch die meisten pünktlich abgegeben haben).
Die nächste Stunde standen wir dann unten an der FH und vertrieben den letzten Prüfungsstress von uns mit ein paar Bier.

Und danach in den Kneitinger Keller und dort die 100 Bratwürstl bestellen. Das wollte der Hubi schon lang mal machen. Und wir fanden die Idee auch würdig genug als Abschluss.
Sitzen wir also dann zu zehnt da und verdrücken 100 Nürnberger Bratwürste mit riesig viel Sauerkraut und 10 Semmeln. (Nachbestellung: 5 Semmeln, (mittelscharfen) Senf und Ketschup (Gerhard und Conny, ihr schreckt vor nichts zurück, oder?))

Super lecker, aber danach saßen 10 Leute da und hatten so gar keine Lust mehr, sich auch nur irgendwie zu bewegen oder auch nur noch ein Bier zu trinken.

100 Bratwürste sollte man das nächste mal doch lieber mit 15 Leuten essen …

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