Käse für Träume
Gestern gab es mal wieder interessante Themen am Mittagstisch der Doktoranden. Der Exfreund einer Kollegin meinte immer: “Kommt lass uns ‘Cheese for Dreams’ spielen” wenn grad mal ein großer Teller Käse irgendwo herumstand. Er war der Überzeugung, dass Käse die Träume beeinflusst. Und zwei weitere in der Runde war das auch nicht neu, dass Käse zu Albträumen führen kann. Never heart before. Dachte ich wüsste einiges über komische Sachen.
In der anschließenden Diskussion ging es dann fix um die Wirkung des Käses. Vermutlich lässt sich dieses Klebezeug nicht so gut verdauen und hängt einfach eine Ewigkeit schlechtverdaut herum und die Verdauungsorgane senden noch so ein paar Hilferufe ans Gehirn während man schläft. Dort wird irgendwas bemerkt und das Gehirn fängt an irgend einen Käse zu träumen. Dann ist aber auch die Frage, wie viel Käse man braucht, dass der schlecht verdaut wird. Könnte mir durchaus vorstellen, dass das schon mal ein halbes Pfund sein könnte.
Oder natürlich es liegt auch entscheidend an der Käsesorte und was die für Bakterien und von ihnen produzierte halozinogene Stoffe enthalten. Also vermutlich schlägt ein Stück Gorgonzola ein wie eine Bombe, während Gauda harmloser sein könnte. Harzer führt m.E. unweigerlich zu Albträumen…
Abschließend einigte man sich noch, dass jeder das mal ausprobieren sollte. Macht aber vermutlich wieder keiner.
Außer mir! Was ne Frage. Kann mir so einen Spaß nicht entgehen lassen.
(Außerdem entwickeln sich meine Lieblingsposts in Peters Traumtagebuch in letzter Zeit leider sehr schleppend :-/
Also heute früh schon mal vier verschiedene Käse gekauft (Gorgonzola, Cheddar, Camembert, Brie mit Chili; Emmentaler war noch im Haus). Bloß noch fix alle in den Schrank. (Ja, damit sich das Aroma entwickelt und die Kulturen ordentlich Halozinogene produzieren können. ;-)
Dann grad noch bisschen gegoogelt. Erster Artikel klingt schon mal vielversprechend ;-)
Wikipedia hats auch schon mal irgendwo erwähnt. Das Britische Cheese Board (en) hat im Jahr 2005 eine Studie veranlasst. Von den 6 getesteten englischen Käsesorten soll der Stilton am stärksten wirken. Gut, kauf ich dann nächste Woche ;-)
Allerdings lässt sich nirgendwo der Originalartikel finden. Die Sachen die man liest haben alle genau die gleichen Infos, keiner hat je den Artikel gelesen. Aber ich würde das gern mal (z.B. obs überhaupt eine Kontrollgruppe gab ohne Käse, immerhin hat eine Gesellschaft die Studie verfasst, die Käse in England verkaufen will).
Auf jeden Fall etwas zum Ausprobieren. Wer sich anschließen will ist herzlich willkommen.
Dann hoffen wir mal, dass es hier bald wieder mehr seltsame Träume zu lesen gibt.
Also am gestrigen Abend, dem ersten des Experiments hab ich den Käse gleich mal vergessen zu essen.
Hinderte mich aber auch nicht daran zu träumen von:
Ich fuhr mit einem Surfbrett ein Berg nach oben in einem Rinnsahl, um mich oben angekommen mit Arbeitskollegen in einen zu engen Raum zu hocken um dort einen Film zu schauen. In dem war so etwas wie ein böses Zaubereiministerium und andere Leute die dagegen anflogen. Mit kleinen Raumschiffen allerdings und seltsamen Taktiken der Verfolgung.
Weiter träumte ich noch ich wäre auf einem Schiff im Hafen (ich glaube es waren genau 500 Leute an Bord) und ein großer Flugzeugträger kam vorbei mit den interessantesten Flugmaschinen (aber ohne Hubschrauber). Sein Heck war allerdings unter Wasser, er war am Sinken. Also konnte es auch gegen unser Schiff getrieben werden und würde es wie eine Nussschale zerquetschen. Unser Schiff ging dann auch langsam unter und alle mussten raus und auf ein anderes Schiff. Und irgendwie gingen aber die Ladung Strafgefangener noch nicht von Bord und beide Boote schipperten dann Richtung Meer.
Das war also Negative Control – ohne Käse vor dem Zubettgehen.
Ich glaube, es könnte auch autosuggestion sein. Du warst Emotional schon im Experiment, das könnte beweißen, dass nicht der Käse die Träume hervorruft, sondern die besndere Situation (Experiment machen, auf Träume achten, werden lustig sein) deinen Verstand im Schlaf schärfen. interessant wäre ein Test mit zwei GRuppen, und beide Wissen nicht, ob sie zum Abendessen Käse oder irgendwie Analogkäse oder Tofu oder sowas bekommen. :o)
@ Philipp: genau deshalb will ich das Originalpaper lesen. Da sollten solche Kontrollgruppen ja erwähnt werden.
Dass man lustig oder seltsam träumen wird wurde den Probanden vorher vermutlich nicht verraten. Aber allein die Tatsache, dass man gezielt seine Träume aufschreiben soll, lässt einen die sicher aufmerksamer verfolgen. Also könnte man als negative control eine Woche Traumtagebuch führen, aber jeden Abend ein Stück Zucker essen.
Gestern Abend 60g Chevre (halbwegs giftiger Ziegenkäse).
Träume u.a., dass ich mit einem meiner Profs und meinen Eltern im Auto auf eine Konferenz über Statistik gefahren bin. Unsere alte Praxis war auch irgendwie umgebaut worden. Und noch ein Haufen anderes wirres Zeug.
Zumindest nicht viel verwunderlicher als in der Nacht davor ohne Käse.
Jetzt stell dir mal vor, was passiert, wenn Du wie in frühen Jahren, an Deinen Füßen rumkaust… Dr. Panassus Imaginarium wird ein kleiner Dreck dagegen sein!
Waaas, Peter hat an seinen Füßen rumgekaut? Da muss es mich ja nicht wundern, wenn er meinen exquisiten Gewürztee nicht in alle Himmel lobt. Wahrscheinlich sollte ich seine Zehennägel sammeln und mit Gorgonzola aufgießen.
Vorgestern abend 60g Cheddar. Erfolgreich würd ich sagen ;-)
Gestern abend 50g Cheddar und gar nix geträumt. Tja, lag vielleicht auch dran, dass ich erst um 1am ins Bett bin.
So viel zu weiteren Einflüssen.
@Lara: Glaubst du, du hättest als Baby nicht deine Füße kauen können?
So etwas wie ein Baby bin ich nie gewesen. Ich stand vom Anbeginn der Tage in vollem Ornat da.
@Lara: ja, genau so wie Willy Wonka. Aber der erinnert sich im Laufe des Filmes wieder, dass er auch mal jung war.
Gestern Nacht “positive control”/”multiple variances”: ca. 50g Salami 20min vor zu Bett gehen; aber auch 40g Brie ca. 2h vorher.
In einem Traum war ich ein 1.5l Tetrapak Tomatensaft in einem Regal in einem Konzentrationslager und musste zum Regalboden nebenan herüberwackeln. Strange und nicht gerade beruhigend.
Danach träumte ich noch, ich säße mit einer Oma auf einer Bank und eine ältere Dame kam mit ihrem Hund auf einem motorisiertem Fahrrad vorbei. Der Hund fuhr Skateboard oder so. Auf jeden Fall fanden wir beide, dass das nicht gut für die Gesundheit sei wenn sie nicht laufen würden.
Später fuhr der Hund einen recht steilen Abhang hinunter. Er schaffte es auch zu bremsen. Aber irgendwelche Rabeneltern setzen ihr kleines Kind auf ein Skateboard den gleichen Weg runter. Das konnte nicht bremsen.
Ich versuchte es anzuhalten und fuhr dann mit ihm gar nach unten. Unten war eine Brückenpfeiler mit großen Steinen herum. Ich kletterte ein bisschen daran herum aber hörte auf als ein großer Stein herausbrach und die Sache gefährlich machte. Ein Fahrradfahrer kam einher und wollte auch klettern. Er hörte nicht und ein riesiger Stein brach ab und erwischte ihn am Fuß. Er jammerte gar fürchterlich und ich stellte fest, dass er sich einen Mittelfußknochen gebrochen hatte.
Irgendwann träumte ich auch noch, dass ich auf einem Surfbrett auf Sandwellen geritten bin die an den Strand spülten. Sehr großer Spaß. (Auch wenn ich mich im Nachhinein sehr über die Physik dahinter wundere…) Ich war in einer Rinne die immer wieder von Sandwellen durchspült wurde. Irgendwie kam ich an den Rand eines Kanyons und über dem Abgrund hing ein Hund in Seilen der einen halboffenen Torso hatte und ziemlich aggressiv war. Ich glaube ich habe ihn mit einem Knüppel besiegt bevor ich aufwachte.
Alles in allem nicht die angenehmsten Träume. Bis jetzt erst ein n=1 für Käse+Salami, reicht noch nicht um das abzusetzen auf Dauer.
Hing vielleicht auch alles mit meinem fürchterlichen Schnupfen zusammen. Und dass Lara gerade eine Doku über das Dritte Reich übersetzt.
Vor drei Tagen dann noch (glaube ich hatte nur Brie):
In meiner Heimatstadt Lichtenberg (1100 Einwohner) wurde eine Luaslinie (Straßenbahn von Dublin) bis hoch zum Schlossbergturm gebaut. (Ursprünglich war sie aber wohl nur bis zum Burghotel geplant gewesen.)
Weiterhin brachte eine meiner Cousinen ein Paper heraus (ausgerechnet die, die am wenigsten mit Wissenschaft, geschweige denn mit Studium zu tun hat), was (ihre?) Inkontinenz mit vorherigen Schwangerschaften in Verbindung brachte. Oder wars genau andersrum? Sie belegte, dass das nix damit zu tun hatte?
Oha, da gibts ja echt solche Zusammenhänge. Warum hab ich davon eine Ahnung im Traum aber nicht wenn ich wach bin?
Zu dem Traum vom 25.01. fallen mir noch zwei weitere “reale” Elemente ein, die sich auf Deine Fantasie niedergelegt haben könnten:
- M.C. und ich, wir haben Dir von den Chestbursters in Alien erzählt. (Hund mit halboffenem Torso?)
- Mein Opa hat mir ganz begeistert von der letzten Schalwette bei der Sendung mit dem Gummibärenmann erzählt: der Typ, der mit Schlittschuhen die Bobröhre runterdüst. (Sandwellenrinne?)
- Die erstaunliche Häufigkeit, mit der meine Blase mich des nachts raustreibt – Inkontinenz?
Sind auch nur so Ideen. Brauchte eine Ablenkung vom 24-Stunden-Übersetzungsmarathon, von Mengele, Eichmann usw. Obwohl die Doku auch erhebend ist, v.a. wenn es um Beate Klarsfeld geht. Kennt jemand von euch Beate Klarsfeld? Na sowas: die Frau ist in Deutschland kaum bekannt! Dabei hat sie, eine Deutsche, mit ihrem franz. Mann Serge ihr ganzes Leben der Jagd auf Nazis (Hagen, Lischka, Klaus Barbie,…) gewidmet – erfolgreich! Für mich eine der großen Heldinnen! Und wer weiß schon, dass sie es war, die Herrn Kiesinger die berühmte Ohrfeige verpasst hat? Gut, ich kehre wieder zu ihr zurück. Danke fürs Interesse.
Im Winter hat der Gummibärenmann wohl Schalwetten und keine Saalwetten?
Bien vu.
Gestern morgen ging mein Wecker unerwartet eine Stunde zu früh los. Und ich fand das so ärgerlich, dass ich absichtlich nichts aufgeschrieben habe von meinen vielen Träumen. Eine Stunde später alles vergessen. Egal.
Heute Nacht (ca. 50 Gorgonzola) irgendwas geträumt. Auch irgendwas aufgeschrieben, dabei aber eingeschlafen und am nächsten Tag aus den Notizen nicht mehr schlau geworden.
Roquefort!!! M. Peter, c’est plus fort que le Roquefort! Franchement!
Mir hat er ganz angenehme Träume beschert. Aber im Unterschied zu Deiner ist meine Traumzentrale nicht so für Öffentlichkeitsarbeit ;)
Oha. Roquefort. Auf jeden Fall mag ich den um Längen mehr als den Stilton den die im Test hatten.
Meine Traumzentrale spart natürlich sämtliche intimen Details aus ;-)
(Möchte aber nicht wissen, was Freud hier schon alles finden würde…)
Was für Käse hab ich eigentlich vorgestern abend gegessen?
Weiß ich nicht mehr. Dafür weiß ich noch, welchen Käse ich geträumt habe (resp. habs aufgeschrieben). Alles was ich jetzt noch entziffern kann:
Ich fahre mit meinen Eltern in den Urlaub. Ich habe ein Reader’s Digest. Allerdings sind die Geschichten ausschließlich als Mickey Mouse Comics dargestellt. Eine handelt von einer Flucht aus der DDR.
Wir wollen / müssen jetzt auch fliehen. Wir wohnen fast im Stasihauptquartier. Mein Vater will irgendwie nach oben fliehen, durch sowas wie ein Dickicht. Bräuchten wir ein Seil, aber Baustellenband ist unauffälliger also nehmen wir das. [Frei nach Bauarbeiter Jim der das ja auch für alles hernimmt.] Mein Vater lässt mich und meinen großen Bruder raus, wir wollen uns im Innenhof verstecken. Hinter der Mauer sehen wir Stasileute vorbeilaufen.
Ein Mutter, die ihren Sohn vermisst, hebt den Hut einer Statue an und findet etwas eiergroßes und hebt es hoch. Drei Stasileute bleiben stehen und wollen schießen. Sie sagen, dass wäre die gefährlichste Waffe der Welt. Wir geben sie ihnen aber nicht.
Bin dann aufgewacht.
Gestern, 50g Camembert:
Ich wohne mit Lara in einem kleinen einstöckigen Haus. Am nächsten Morgen sehe ich durch das Dachfenster wie das Nachbarskind auf seinem Trampolin etwa 5m hoch springt. Ich denk mir noch, dass sowas halt auch ein Genickbruch sein kann wenn er falsch landet, da fliegt er schon in unseren Garten auf eine Schaukelgerüst zu. Er hat sich ordentlich am Bein weh getan aber es ist nichts gebrochen. Ich suche nach Lara und gucke Richtung Nachbarhaus. Da ist aber kein Haus mehr. Nur noch etwas Fundament. Auf der anderen Seite auch. Ich denke mir: ach, das machen sie ja so in den Staaten, sie ziehen um und nehmen ihr Haus auch gleich mit. Aber bald werden wir wieder neue Nachbarn (mit neuen Häusern) haben.
Von der anderen Straßenseite ruft ein ergrauter Nachbar herüber: “Da kommen und gehen immer ganz nette Häuser, aber eure Bruchbude steht immer noch da!” Ich rufe zurück: “Ist mir egal, ich miete nur!” Ich gehe zu ihm rüber. Erst ist erst skeptisch, dann sehr aufgeschlossen. Er führt mich zu einer baufälligen Scheune und springt aufs Dach (wir stehen schon erhöht, trotzdem ein Meter und ich schaffe es nicht auf Anhieb). In diesem Moment bewundere ich wie sportlich die Amerikaner sind. Er meint, diese Scheune gehört zu unserem Haus und wir sollten sie abreißen. Ich sage ihm, dass ich erstmal den Vermieter fragen muss, ob die überhaupt dazugehört und dann, ob wir sie auch abreißen können/sollen.
Eine fast normale Geschichte, trotzdem komisch…
Und als ich aufstehen wollte gestern Morgen bin ich paralysiert. Der Wecker macht komische Knackgeräusche. Ich weiß, er könnte Feuer fangen. Und ich liege im Bett und kann mich kaum bewegen. Mit den Armen versuche ich die Decke vom Oberkörper zu ziehen und schaffe es nicht. Meine Beine reagieren nicht. Ich hebe sie mit den Armen an und seitlich aus dem Bett. Irgendwie kann ich mich halbwegs aufrichten. Meine Augen gehen auch kaum auf. Ich bin immer noch fast bewegungsunfähig und der Wecker ist immer noch eine Gefahr.
Ich wache auf, ich kann mich bewegen, der Wecker brennt doch nicht.
Glück gehabt.
Komme mit meinen Aufzeichnungen durcheinander. Egal. Das hier war nach Roquefort. Oder Cheddar?
Ich bin in einer Bäckerei. Es liegen Geldscheine am Boden. Ich hebe sie auf und will sie spenden. (Und ich sage der Verkäuferin wie lecker die Nougatkringel sind.) Das Geld ist in komischen Währungen. Ein Schein scheint sehr viel Wert zu sein, ich weiß aber nicht genau wie viel. Aber es steht drauf, dass man dafür 1000 Mann mit Essen und Waffen versorgen kann (und mit Frauen) und ein Bild einer großen Schlacht ist auf dem Schein.
Ich bin mitten in der Schlacht. Zeitreise, alles ok. Die Angreifer fahren ein brennendes Boot in eine Mauer, dann wird die Stadt gestürmt. Ich weiß nicht ganz auf welcher Seite wir stehen, glaube aber auf der Verteidigerseite. Wir rollen in einem Fass mit Petroleum o.ä. ins Schlachtgetümmel. Wir müssen wieder zurück in unsere Zeit. Geht irgendwie mit einer Konstruktion aus zwei Marmeladengläsern die in einem Fluss schwimmen (ich bin in einem davon).
Ich bin wieder in meiner Zeit. Die anderen Zeitreisenden kommen auch gerade zurück. David Taylor war in den Staaten. Er hat bei seiner Zeitreise nicht die Action- und Adventureoption genommen wie alle anderen. Stattdessen hat er die gesamte (!) Biomechanik gelöst. [Anm.: das geht gar nicht. Das ist wie die Mathematik oder die Physik lösen.] Er hatte das schon früher gemacht, aber er wollte das noch mit Experimenten unterlegen bevor er es veröffentlicht. Manche Kollegen sind deshalb etwas verärgert und meinen er hätte das schon früher machen können.
Weiterhin: wir befinden uns in San Francisco, dort ist das Gras 12 Zoll hoch [30cm]. Aber der Sommer ist trocken, das gleicht sich dann aus.
Wir sind in Belgien, da ist es das ganze Jahr grün. Dort gibt es 3 Meter große Kühe. Ihr ganzer Bauch scheint Euter zu sein. Sie haben lange Beine und einen langen Hals. Ihr Gesichter sind sehr rund und sie haben ein etwas gerupftes Fell wie Schafe.
In Belgien ist es immer grün – gut für die Kühe.
Der Peter, der hat doch Käse im Kopf.
Ich bin daheim in meiner Bank, weil ich mal wieder die PIN für meine deutsche Bankkarte vergessen habe (die ich eben nur 2x im Jahr brauche). Die Bankerin fragt mich nach meiner PIN und gibt mir dann ein A3 Hinweisblatt dazu. Daraus kann ich mir die vierstellige PIN herleiten (und niemand sonst, weil nur ich das System dahinter weiß/wissen muss). Es gibt einen Kasten mit 10 Zahlen, dazu noch je einen Absatz über 10 Persönlichkeiten der Geschichte. Wenn ich mir die nur merke, kann ich aus deren Geburtsdaten etc. mit dem richtigen System meine PIN herleiten. [Auch im Traum erschien mir das nicht viel einfacher als mir einfach eine 4-stellige Nummer zu merken.]
Die Bankangestellte und ich werden unterbrochen von einer jungen Dame die sich am Schalter vordrängelt. Ich sehe, dass sie eine Pistole hat – sie will die Bank überfallen. (Und ich stehe da mit meinem doofen A3-PIN-Merkblatt.) Ich schaffe es irgendwie ihr die Waffe zu entwenden. Mit der Pistole kann ich nun sie und ihre drei Komplizen in der Bank festhalten bis die Polizei eintrifft. Bis dahin dauert es ein paar Stunden. (Hallo? Kann das nicht mal schneller gehen?)
Als die Polizei eintrifft sind nur noch zwei Bankräuber da. Ich suche die anderen im Nachbarhaus, habe aber kein Glück. Ich weiß aber, dass einer davon ein guter Freund ist und ich will ihm eigentlich helfen. Ich rate ihm per SMS sich eine neue Nummer zuzulegen und mit mir in Kontakt zu bleiben.
Ich wache auf und stelle fest, dass ich tatsächlich keine Ahnung mehr von meiner PIN habe. (Vielleicht ist eine 2 drin, vielleicht auch eine 6 an erster Stelle? [Zahlen von der Redaktion geändert.]) Noch habe ich mir etwas von dem Merkblatt gemerkt.
In wie vielen Jahren werden meine (gefühlten) 7 verschiedenen PINs endlich durch meinen Fingerabdruck ersetzt??