Stier, Spiegelei und Salami

Ich bin ein grüner durchsichtiger Geist von etwa einem halben Meter Höhe. (Mir ist klar, dass ich irgendeinen Zusammenhang mit dem goldenen Kompass habe, ich glaube ich bin so etwas wie ein Dæmon. Nur irgendwie anders.)
Ich muss um einen Bullen herumkommen, der irgendein Gerät bewacht, welches ich benutzen muss. Ich glaube er steht auf den Hinterbeinen und trommelt sich auf die Brust. Kühe sind auch da.
Ich schleiche mich geduckt rechts um den Stier durch die Herde.
Der Stier beachtet mich aber gar nicht weiter. Er setzt sich hin und fängt an, den Kühen eine Geschichte zu erzählen.
In seinem Rücken lege ich mich auf das Gerät und versuche es zu verkabeln. Vergeblich, ein Kabel geht nicht hinein. Der Bulle bemerkt es, dreht sich rum, steht auf, kommt zu mir rüber. Und sagt: “Nix können die richtig machen. Oh weia.” Und nimmt die einzigen zwei Kabel und vertauscht sie.
Ich verwandele mich. Ich weiß aber nicht ganz in was. Aber ich weiß, dass es richtig ist.
Ich stehe von mir losgelöst neben der Szene.
Was von dem übrig ist, was ich vorher war, sieht verdächtig nach einer großen Scheibe Salami und einem Spiegelei ohne Eigelb auf einem Raclettegrill aus.
Der Stier will etwas davon essen. Eine Kuh auch.
Der Stier isst das Ei und die Kuh die Salami. Das beruhigt mich. Der Stier durfte die Salami nicht essen. Es war gut, dass er das Spiegelei aß und die Kuh die Salami.
Ich bin zufrieden.

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2 Kommentare vorhanden.

  1. Christoph schreibt am 21.01.2010 22:32:

    Was für ein geiler, zwanghafter traum. Wie oft wäscht Du Dir die Hände jeden Tag? Musst Du oft umkehren auf dem Weg zur Arbeit, um zu sehen, ob der Herd aus, obwohl Du WEIßT, dass Du ihn ausgemacht hast? Muhahaha!

  2. Peter schreibt am 26.01.2010 00:50:

    “Vor dem Kacken nach dem Essen,
    Hände waschen nicht vergessen.”

    “Der Herd ist aus,
    ich geh nach Haus,
    rabimmel rabammel rabumm.”

 
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