Der Wolfsmensch

Kurze persönliche Kritik zum Film von Freitag Abend:

Eigentlich geplant in Precious zu gehen was wir schon seit Wochen wollten. Dann aber irgendwas mit den Zeiten verballert und wir hätten im Kino auf 2h lang bis 10pm warten müssen. Also umentschieden für Wolfsmensch (hier Wolfman).
Warum mache ich sowas nur??? Bin kein Fan von Vampir- und Werwolffilme schon im Allgemeinen.

Und für eine einzeilige Kritikzusammenfassung zu dem Film geht mir dann sogar die Hochdeutsche Sprache aus. Das kann man nur auf Bayerisch richtig ausdrücken:
“Ah su a rechts Gschmarri.”
(“Ein so ein richtiger Unsinn.” drückt das nicht gut genug aus.)

So einen Unsinn tu ich mir für die nächsten Jahre nicht mehr an. Ich muss lernen nein zu sagen, auch wenn 3 Leute da rein gehen. Wäre ich allein ein 4tes mal in Avatar 3D gegangen, das wäre ok gewesen. Da hätte ich wenigstens mal wieder die Filmtechnik bewundern können.

Lara meinte auch, der Film hätte einfach nichts neues zu bieten gehabt. (Kein Wunder, ist ein Remake von 1941. Und das merkt man dem Drehbuch auch an. Damit konnte man vielleicht damals alte Katzen unter dem Sofa vorlocken aber heute ist das einfach altbacken.) Die Schauspieler (Benicio del Toro (der als Che Guevara echt gut war) und Anthony Hopkins in den Hauptrollen) wurden verheizt und liefen mit ausdruckslosen Käsegesichtern durch die Gegend. Die Werwölfe erinnern mich an das Biest aus die Schöne und das Biest (aber an die gezeichnte Version von Disney!). Das einzige woran man merkt, dass der Film nicht so alt sein kann sind die Verwandlungen von Mensch nach Werwolf. Da haben sie wohl einiges an Computerpower reingeballert.

Für 85mio$ so einen Unsinn!
Also wer nicht ein absoluter Fan alter Werwolfschinken ist, sollte da auf keinen Fall rein.

3 Kommentare vorhanden.

  1. Biene schreibt am 17.02.2010 09:17:

    Der “Stern” hat es ganz treffend kommentiert: “Vorhersehbar wie der nächste Vollmond.” Ich fand ich auch schrecklich. Da war sogar “Percy Jackson” besser.

  2. Peter schreibt am 17.02.2010 18:28:

    Percy Jackson hat wenigstens eine Story von 2010 und nicht von 1941. Auch wenn er leicht an einen anderen Charakter erinnert ;-)

  3. Yogi schreibt am 10.05.2010 13:21:

    Typischer Fall von Geld verbraten und damit PR machen. Schöne Bilder ohne vernünftiger Inhalt, findet leider auch immer sein Publikum…

 
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