Regen, wissenschaftliche Erklärung

Also dazu gibt’s auch eine Geschichte von Douglas Adams.

Die ist aber eigentlich nur skurril und man muss sie nicht kennen. Für alle, die sie interessiert, sie steht im vierten Buch vom Anhalter durch die Galaxis (“Macht’s gut und danke für den Fisch.” ca. 20 Seiten nach dem Artikel über Marks & Spencer.).
Also es geht in dem Buch u.a. um einen Mann, der ohne es zu Wissen ein Regengott (oder wie auch immer) ist, es aber nicht so direkt weiß. Er weiß nur, dass es immer regnet. Er hat alle Tage und alle Wetter der letzten 15 Jahre in seinem Tagebuch geführt und überall, wo er war, hat es die ganze Zeit geregnet. Er hat einmal gehört, dass die Eskimos über zweihundert verschiedene Wörter für Schnee kennen. In seinem Buch stehen zweihunderteinunddreißig verschieden Regentypen.
Und alle Wolken wissen nur das eine: Sie wollen um ihn sein und ihn umschwärmen und tränken. Dieser Typ also geht jetzt mit seinem Buch an die Presse, für die das natürlich ein gefundenes Fressen ist.
Arthur Dent (Der “Held” *lol* des Buches) und Fenchurch (seine Freundin, die in besagtem Artikel “die beiden klitzekleinen Wäschestücke von Marks & Spencer” trägt) sind gerade außerhalb des “Irrenhauses”. Das Irrenhaus hat “Wonko der Verständige” gebaut und zwar ist es keine “geschlossene Anstalt” *lol* sondern eine “offene” *lol*. Wonko dem Verständige war die Bevölkerung des Planeten Erde nämlich entschieden zu dumm geworden. Der ausschlaggebende Grund für ihn, sein Irrenhaus zu bauen, war die Gebrauchsanweisung auf einer Packung Zahnstocher. Die war nämlich echt bescheuert und er ärgerte sich so sehr darüber, dass die Menschen überhaupt so eine Anleitung brauchten, dass er das Haus baute. Es ist kein kleines Haus, im Gegenteil, es umschließt die ganze Welt. Es steht an der Westküste von Kalifornien und hat die Außenseite des Hauses auf das offene Meer zu. Im Inneren des Hauses ist folglich alles, was dahinter liegt, und das ist somit der ganze Rest der Welt. Ich weiß nicht, wie groß dann der Teil außerhalb ist, aber er ist groß genug für Wonko. Der lebt nämlich dort. Er geht in letzter Zeit immer seltener in das Haus weil die Menschen immer dümmer werden etc.
Also Arthur und Fenchurch sind also außen bei Wonko und er erklärt ihnen etwas die Welt und so. Jetzt endlich mal die Storry, nachdem ich bis jetzt nur die Kulisse erklärt habe:

An diesem Abend blieben sie außerhalb des Irrenhauses und sahen sich die Fernsehmeldungen aus dem Inneren an.
“Ich wollte, dass ihr das seht”, sagte Wonko der Verständige, als es von neuem Nachrichten gab. “Ein alter Kollege von mir. Er ist drüben in eurem Land [England inc. dem Regengott und Heimat von Arthur und Fenchurch] und führt eine Untersuchung durch. Schauts euch mal an. Mal sehen wie ihr’s findet.”
Man sah eine Pressekonferenz.
“Ich fürchte, ich kann in diesem Moment keine Stellungnahme zu der Bezeichnung Regengott abgeben, und wir nennen ihn ein Beispiel für ein ‘Spontanes parakausales meteorologisches Phänomen.”
“Können sie uns sagen, was das bedeutet?”
“Ich bin nicht ganz sicher. Wir wollen mal ganz ehrlich sein. Wenn wir etwas finden, was wir nicht verstehen, geben wir ihm gern einen Namen, den ihr nicht verstehen oder auch nur aussprechen könnt. Ich meine, wenn wir auch einfach in der Gegend rumlaufen und ihn einen Regengott nennen lassen, dann legte das die Vermutung nahe, dass ihr etwas wisst, was wir nicht wissen, und das können wir leider nicht zulassen.
Nein, erst müssen wir ihm eine Bezeichnung geben, die zeigt, dass er uns und nicht euch gehört, dann machen wir uns auf die Suche nach irgendeiner Möglichkeit zu beweisen, dass er nicht das ist, was ihr gesagt habt, sondern etwas, wovon wir behaupten, er ist es.
Und wenn sich rausstellt, dass ihr recht habt, dann hebt ihr trotzdem unrecht, weil wir ihn dann einfach einen … äh, ‘Supernormalen …’- nicht paranormalen oder supernatürlichen Fall nennen, denn ihr denkt, ihr wisst jetzt, was diese Begriffe bedeuten, nein, wir nennen ihn dann einen ‘Supernormalen Differentialspräzipikationsinduktor’. Vielleicht schieben wir noch irgendwo ein ‘Quasi’ ein, um uns selbst zu schützen. Regengott! Huh, in meinem ganzen Leben habe ich keinen solchen Unsinn gehört. Zugegeben, ihr würdet mich nicht dabei erwischen, dass ich mit ihm Ferien mache. Danke, das wäre für den Augenblick alles, es bleibt mir nur noch, Wonko ‘Hi!’ zu zurufen, falls er zuschaut.”

Und dieser Regengott lebt nicht mehr wie zu Lebzeiten Douglas Adams ( – 2001) in England, sondern lebt inzwischen in Irland und hat ziemlich viele Erledigungen in Dublin zu machen.
Soviel dazu…

 
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