Straßenkünstler

Die wichtigste, meist beste und häufigste Sorte sind ohne Zweifel die Straßenmusikanten (Bilder gibt’s hier).
Aber es existieren auch noch alle möglichen anderen schrägen Typen.

Fängt klein an beim Clown, der aus diesen langen Luftballons Blumen macht.

Dann die Pantomimen in allen möglichen Farben. Oftmals ohne jegliche Bewegung. Stumm und starr auf einem Stuhl stehend, eine dankende Geste machen, wenn jemand was in den Hut wirft, das wars. Farben bis jetzt: schreiend gelb, quitschbunt, silbergrau, komplett grau mit Zylinder, den er immer zog, wenn jemand was gab, mit einer leuchtenden Sonnenblume drunter – witzig.

Dann gibt’s noch den Marionettenklaus (-> Marionettenklaus) der sehr, sehr gut ist.

Der Diabolofips (-> Diabolofips) kann unglaubliche Tricks mit einem Diabolo veranstalten.

Der Jonglierchinese (-> Jonglierchinese) ist auch ein ziemlich cooler Jongleur der sich aber mehr auf die Jonglage mit Bällen fixiert hat.

Und der kleine schwarze Muskelmann (-> Kleiner Schwarzer Muskelmann) ist körperlich echt fit und außerdem animiert er die Menge um sich herum recht gut.

Und einen sehr skurrilen Typen hab’ ich auch mal gesehen. Der stand am Anfang Graftonstreet als ich zum TCD ging um 10am. Und mir fiel da schon auf, dass er sich kaum bewegt. Hinter ihm eine Schlange von Leuten (ca. 20). Eine Stunde später komme ich zurück, ist der Typ doch tatsächlich schon ungefähr 50 Meter weit gekommen. Setzt einen Fuß nach dem anderen auf den Boden. Aber Zeitlupe ist schnell dagegen. Die Leute dahinter hatten nicht ganz so die Übung und seinen Charme (Anzug, Coolness, absolut seriöse Verrücktheit) aber ich glaube, das waren einfach auch Verrückte, die er magisch angezogen hat. Die hatten wohl alle grad mal zufällig drei Stunden Zeit, um die Graftonstreet zu durchqueren. Ich frag mich, welcher Chef an dem Tag seine Angestellten vermisst hat.
Da kommt mir die Idee, das erste in der Schlange könnte auch ein Beamter auf seinem Weg zur Dienststelle gewesen sein :o)

 
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