Straßenmusikanten
Eigentlich meist Fußgängerzonenmusikanten, aber egal.
Die meisten stehen in der Graftonstreet aber auch viele in Tempelbar – wobei ich halt mehr in Graftonstreet bin und deshalb eher die kenne.
Viele sind sehr gut und einige sogar absolut genial (die anderen stehen hier). Manche sind so gut, dass ich nicht weitergehen kann, sondern mich so wohl fühle, das ich mich irgendwo an den Straßenrand hocke und anfange, eine Karte in die Heimat zu schreiben. Diese Typen verdienen meist gut an mir …
Am allerbesten ist der “Bob Dylan für Arme” (-> Bob Dylan für Arme) – der allerbeste Balladensänger den ich je sah.
Sein kleiner Abklatsch hier heißt „Bobby Dylinchen“ (-> Bobby Dylinchen).
„Tommy Bolin“ (-> Tommy Bolin) existiert auch hier. Er ist der genialste Gitarrespieler, den ich kenne (und seine kleine Ausführung heißt „Tommy Bolinchen“ (-> Tommy Bolinchen).
Der „Todespianist“ (-> Todespianist) ist auch nicht schlecht.
Einen fantastischen alten Gitarrespieler gibt es noch, der in Tempelbar auftritt und fast so gut wie Eric Clapton spielt.
Der umso jüngere „Gitarrenfranz“ (-> Gitarrenfranz) ist allerdings auch fantastisch.
Dann existieren noch die Blues Brothers, die auch sehr gut sind (-> Blues Brothers).
Ein zottelhaariger Hippie sitzt auch ab und zu mal rum und spielt einen hübsch verzerrergeprägten Gitarren-Rock. Nett.
Und dann sitzt noch ein junger Typ meist an der Südseite vom TCD und spielt sein Schifferklavier. Aber er spielt es nicht irgendwie, wie das halbe Dutzend anderer Quetschenspieler hier – er spielt es so wie im Film “Die Welt der Amelie”.
Absolut fantastisch.